Materialien

Materialien zum Thema Autismus

Grundlagenliteratur zu Autismus- Spektrum- Störungen

  • Attwood, T. (2007). Ein ganzes Leben mit dem Asperger- Syndrom. Alle Fragen- Alle Antworten. Trias Verlag.
  • Attwood, T. (2010). Das Asperger-Syndrom: Wie Sie und ihr Kind alle Chancen nutzen: Das erfolgreiche Praxis-Handbuch für Eltern und Therapeuten. Stuttgart:      Trias Verlag.
  • Bernard-Opitz, V.(2005): Kinder mit Autismus Spektrum Störungen. Ein Praxishandbuch für Therapeuten, Eltern und Lehrer. Kohlhammer
  • Bölte, S. (Hrsg.) (2009). Autismus. Spektrum, Ursachen, Diagnostik, Intervention,      Perspektiven. Bern: Huber.
  • Freitag, Ch., M. (2008): Autismus-Spektrum-Störungen. Bausteine der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. München: Reinhardt Ernst.
  • Häußler, A. et al.(2003): SOKO Autismus. Modernes Lernen: Dortmund
  • Kamp-Becker, I. & Bölte, S. (2011): Autismus. München: Ernst Reinhard      Verlag.
  • Noterdaeme, M & Enders, A. (Hrsg.)(2010): Autismus-Spektrum-Störungen:      Ein integratives Lehrbuch für die Praxis. Stuttgart: Kohlhammer
  • Poustka, F. & Bölte, S. (2004): Autistische Störungen. Leitfaden Kinder- und      Jugend-psychotherapie. Band 5. Hogrefe: Göttingen
  • Remschmidt, H. & Kamp- Becker, I. (2006): Asperger Syndrom. Springer: Heidelberg
  • Sinzig, J. (2011). Frühkindlicher Autismus. Springer: Heidelberg.
  • Vogeley, K. (2012): Anders sein.Beltz

Literatur zu Autismus-Spektrum-Störungen für Eltern und Familien

  • Brealy, J. & Davies, B. (2009). So helfen Sie Ihrem autistischen Kind. Praktische Tipps für ein besseres Familienleben. Bern: Verlag Hans- Huber.
  • Frese, C. (2012). Rechtsratgeber des Bundesverbandes autismus Deutschland e.V. über die Rechte von Menschen mit Autismus und ihrer Angehörigen. Hamburg. (online)
  • Hilfe für das autistische Kind – Regionalverband Weser-Ems e.V. (2011). Autismus- Was ist das? und Autismus: Strategien, die den Umgang mit Kindern mit einer autistischen Störung erleichtern  (online)
  • La Brie Norall, C. & Wagner Brust, B. (2011). Kinder mit Asperger einfühlsam erziehen. Wie Sie Sozialverhalten und Kommunikation Ihres Kindes fördern. Stuttgart: Trias Verlag.
  • Richman, S. (2004): Wie erziehe ich ein autistisches Kind? Verlag Hans Huber
  • Schirmer, B. (2006). Elternleitfaden Autismus. Stuttgart: Trias Verlag.

Literatur zur Förderung

  • Bach, H. (2006). Wer tauscht mit mir? Kommunikationsförderung autistischer      Menschen mit dem “Picture Exchange Communication System”. Stuttgart.
  • Degner, M. & Müller, C. (Hrsg.) (2008): Autismus Besonderes Denken – Förderung mit dem TEACCH-Ansatz. Nordhausen: Verlag Kleine Wege.
  • Häußler, A. et al. (2003): SOKO Autismus. Gruppenangebote zur Förderung SOzialer KOmpetenzen bei Menschen mit Autismus. Erfahrungsbericht und Praxishilfen. modernes lernen: Dortmund
  • Häußler, A. (2005): Der TEACCH Ansatz zur Förderung von Menschen mit Autismus. Borgmann: Dortmund
  • Häußler, A. & Bernard-Opitz, V. (2010). Praktische Hilfen für Kinder mit      Autismus- Spektrum- Störungen (ASS). Kohlhammer.
  • Herbrecht, E., Bölte, S., Poustka, F. (2008): KONTAKT. Frankfurter Kommunikations-und soziales Interaktions-Gruppentraining bei Autismus-Spektrum-Störungen, Hogrefe, Göttingen.
  • Jenny,B., Goetschel, P., Isenschmid, M. & Steinhausen, H.C. (2012): KOMPASS      – Kompetenztraining für Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störungen: Ein      Praxishandbuch für Gruppen- und Einzelinterventionen. Kohlhammer
  • Kühn, G. & Schneider, J. (2009). Zwei Wege zur Kommunikation.      Praxisleitfaden TEACCH und PECS. Hamburg: Verlag hörgeschädigte Kinder.
  • Matzies, M. (2010). Sozialtraining für Menschen mit Autismus- Spektrum- Störungen (ASS). Kohlhammer.
  • Matzies, M. & Schuster, N. (2009): Colines Welt hat tausend Rätsel Alltags- und      Lerngeschichten für Kinder und Jugendliche mit Asperger- Syndrom.      Kohlhammer, Stuttgart
  • Paschke-Müller, M.S. et al. (2013): TOMTASS – Theory-of-Mind-Training bei Autismusspektrumstörungen. Springer
  • Schneider, K. & Köneke, V. (2009): Warum Bretter manchmal vor Köpfen kleben … und man im Sitzen miteinander gehen kann – Ein Alltagsleitfaden für Kinder und Jugendliche mit Autismus. Kleine Wege, Nordhausen
  • Vermeulen, P. (2002): „Ich bin was Besonderes“ Arbeitsmaterialien für Kinder und Jugendliche mit Autismus / Asperger-Syndrom, Verlag Modernes Lernen

Literatur zum Thema Autismus und Schule

  • Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg (2009).Handreichung zur schulischen Förderung von Kindern und Jugendlichen mit autistischen Verhaltensweisen. Grundlagen, Auftrag der Schulen, Umsetzungshilfen. Stuttgart  (Onlineressource).
  • Regionalverband Mittelfranken „Hilfe für das autistische Kind“ (2009): Asperger-Autisten verstehen lernen. Emskirchen. (Onlineressource)
  • Sächsisches Staatsministerium für Kultus und Sport (2009). Sonderpädagogische Förderung– Handlungsleitfaden schulisch Integration. Dresden. (Online)
  • Schirmer, B. (2010). Schulratgeber Autismus- Spektrum- Störungen: Ein Leitfaden für LehrerInnen. München: Reinhardt Ernst.
  • Schuster, N. (2010). Schüler mit Autismus- Spektrum- Störungen. Stuttgart:      Kohlhammer.
  • Tuckermann, A., Häußler, A. & Lausmann, E. (2012). “Praxis TEACCH: Herausforderung Regelschule-Unterstützungsmöglichkeiten für Schüler mit      Autismus-Spektrum-Störungen im lernzielgleichen Unterricht” Verlag      modernes lernen: Dortmund

Literatur zum Thema Autismus, Spiel und Bewegung

  • Beyer, J./Gammeltoft, L. (2002): Autismus und Spielen. Weinheim, Beltz Verlag
  • Nass, R./Hammer, R. (2016): Bewegung in Autismus bringen: die Gestaltung von Bewegungsaktivitäten für Menschen mit Autismus. In: Deimel, H./Thimme, T. (Hg.): Bewegungs- und Sporttherapie bei psychischen Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters. Sankt Augustin: Academia Verlag, 127-142
  • Nass, R./Hammer, R. (2019): Spielentwicklung und Spielförderung bei Kindern mit Autismusspektrumstörung. In: Praxis der Psychomotorik (4), 207 – 212
  • Wolfberg, P. (2009): Play and Imagination in Children with Autism. New York, Columbia University
  • Wolfberg, P. (2019): Lernen von Spiel und Beziehungen zu Gleichaltrigen: integrierte Spielgruppen. Stuttgart, Kohlhammer

Literatur von Menschen mit Autismus

  • Becker, S. (2013): Die unsichtbare Folter: Asperger Autismus aus der Sicht einer Betroffenen. Verlag: Books on Demand
  • Brauns,  A. (2004). Buntschatten und Fledermäuse. Mein Leben in einer anderen Welt. Goldmann Verlag.
  • Brauns, A.(2006): Kraniche und Klopfer. München: Goldmann Verlag
  • Grandin, T. (1999): Ich bin die Anthropologin auf dem Mars. Knaur
  • Grandin, T. (2006). Ich sehe die Welt wie ein frohes Tier: Eine Autistin entdeckt      die Sprache der Tiere. Ullstein Verlag.
  • Grandin, T. (2014): Durch die gläserne Tür: Lebensbericht einer Autistin . Verlag      Rad und Soziales
  • Haddon, M. (2005). Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone. Goldmann Verlag. (Roman)
  • O´Neil, J.L. (2001). Autismus von innen: Nachrichten aus einer verborgenen Welt. Bern: Huber.
  • Prince-Hughes, D. (2005). Heute singe ich mein Leben: Eine Autistin begreift sich      und ihre Welt. Ullstein Verlag.
  • Schäfer, S. (2010). Sterne, Äpfel und rundes Glas: Mein Leben mit Autismus. Verlag Freies Geistesleben
  • Schmidt, P. (2013): Der Junge vom Saturn – Wie ein autistisches Kind die Welt sieht – Eine Autobiografie
  • Schmidt, P. (2014). Ein Kaktus zum Valentinstag. Ein Autist und die Liebe. Patmos Verlag.
  • Schmidt, P. (2014). Kein Anschluss unter diesem Kollegen – Ein Autist im Job. Patmos Verlag
  • Schreiter, D. (2014): Schattenspringer: Wie es ist, anders zu sein. Verlag Panini
  • Schreiter, D. (2015): Schattenspringer: Per Anhalter durch die Pubertät. Verlag Panini
  • Schuster, N.(2007): Ein guter Tag ist ein Tag mit Wirsing. Weidler
  • Tammet, D. (2008). Elf ist freundlich und Fünf ist laut: Ein genialer Autist      erklärt seine Welt. Heyne Verlag.
  • Vero, G. (2014): Autismus – (M)Eine Andere Wahrnehmung. Verlag: Feedaread.Com
  • Willey, L.H. (2014): Ich bin Autistin – aber ich zeige es nicht: Leben mit dem Asperger-Syndrom. Verlag Rad und Soziales
  • Williams D. (1994). Ich könnte verschwinden, wenn du mich berührst. Erinnerungen an eine autistische Kindheit. Droemer Knaur Verlag.
  • Zaragoza, G. (2012):  Meine andere Welt. Vandenhoeck & Ruprecht

 

 Spielfilme zum Thema Autismus

Rain Man (1988) Nach dem Tod des ungeliebten Vater erfährt Charlie Babbit die Existenz seines älteren Bruders Raymond der von dem Vater als Alleinerbe von drei Millionen Dollar angegeben wurde. Raymond ist Autist und lebt in einem Heim für Menschen mit Behinderungen. Charlie, der mit seinem Autohandel in finanzielle Schwierigkeiten gelangt ist, sieht in der Entführung seines Bruder die Chance, seinen Anspruch auf das Erbe bei den Anwälten durchzusetzen. Der Road-Trip der beiden Brüder beginnt.    Kartenhaus (1993) Ruths sechsjährige Tochter Sally hört plötzlich auf zu sprechen. Zunächst nimmt die besorgte Mutter an, der plötzliche Verlust des Vaters sei die Ursache für das seltsame Verhalten ihrer Tochter. Doch der Kinderpsychiater Dr. Beerlander diagnostiziert Autismus. Ruth dagegen ist anderer Meinung: Denn ihre Tochter hat ein riesenhaftes Kartenhaus gebaut, das den Gesetzen der Schwerkraft zu widersprechen scheint. Ruth ist überzeugt, dass Sally damit irgendetwas auszudrücken versucht, doch Dr. Beerlander besteht darauf, Sally nach seiner Methode zu behandeln und will das gerichtlich gegen den Willen der Mutter durchsetzen. Verzweifelt versucht Ruth, Kontakt zu Sally aufzunehmen, und baut im Wald ein begehbares Pendant zu dem kleinen Kartenhaus. Als sie ihre Tochter in das Haus führt, entdeckt sie den Schlüssel zu ihrem Schweigen.   Niemand hört den Schrei (1994) Michael is7 sieben Jahre alt und Autist. Er kann weder sprechen noch schreiben. Seine Mutter Karen schickt ihn daher auf eine Spezialschule, wo er besonders beim Lernen betreut werden soll. Michael lernt dort auch, sich mithilfe eines Computers seinen Mitmenschen mitzuteilen. Auf diesem Wege berichtet er seiner Mutter auch von seiner Furcht vor dem Lehrer Jeff. Offensichtlich ist es zu Fällen sexuellen Missbrauchs durch ihn gekommen. Als Karen den Fall vor Gericht bringt, stellt sich bald die Frage, wie viel Glaubwürdigkeit der Zeugenbericht des behinderten Michael hat.    Snow Cake (2005) Linda hat das Asperger-Syndrom, eine Form von Autismus. Sie nimmt viele Dinge anders wahr als andere Menschen, fühlt einiges intensiver, anderes scheinbar gar nicht.   Marathon (2005) Cho-won ist autistisch. Sein Bruder und seine Mutter, mit denen er zusammen lebt, beobachten ihn manchmal, wie er Tiere betrachtet. Vor allem das Zebra gefällt ihm am besten. Aber er ist auch ein sehr guter Läufer, deshalb beschließt seine Mutter ihn an einem Marathonlauf teilnehmen zu lassen und heuert dafür einen ehemaligen Langläufer an, um ihn zu trainieren.   Mozart und der Wal (2007) Der Film erzählt die Geschichte zweier autistischer Menschen, die vom Asperger-Syndrom betroffen sind. Wenn es um Zahlen geht, vollbringt Donald Unglaubliches. Die Kommunikation mit seinen Mitmenschen fällt ihm als Autisten hingegen schwer. Da lernt er in seiner Selbsthilfegruppe die extrovertierte Leidensgenossin Isabelle kennen. Zwischen den beiden funkt es gewaltig, allerdings wird ihre Annäherung durch wechselseitige Verletzungen erschwert.   Ben X (2007) Ben ist anders. Er lebt in seiner eigenen Welt, in der er in seinem liebsten Onlinespiel “Archlord” Heldentaten besteht. Er spielt es, wann immer er kann und versucht, für die Widrigkeiten des wahren Lebens zu trainieren. Alltag in der Schule ist für den verschlossenen Außenseiter eine tägliche Höllenqual. Immer wieder wird er von seinen Mitschülern gemobbt und tyrannisiert. Ben fasst einen Plan: Er will mit allem Schluss machen.   Ihr Name ist Sabine (2007) Sabine und Sandrine Bonnaire sind Schwestern. Sabine ist Autistin. Sandrine dagegen gehört zu den großen Stars am Kinohimmel. Ihre erste Arbeit als Regisseurin hat sie ganz ihrer Schwester gewidmet. Ihr Film erzählt, wie das ursprünglich quirlige Mädchen in eine emotionale Krise stürzt und in die Psychiatrie eingewiesen wird. Sabine wird massiv mit Psychopharmaka behandelt – fünf Jahre lang. Danach sind ihre kreativen Fähigkeiten und persönliche Ausdruckskraft nahezu zerstört.   Adam (2009) Nach dem Tod seines Vaters ist Adam erstmals allein und ganz auf sich gestellt. Bis die attraktive Beth in sein Leben tritt. Beth findet den gut aussehenden neuen und scheuen Wohnungsnachbarn ein bisschen merkwürdig, aber auch süß und erfrischend ehrlich. Ein Mann, der die Wahrheit und die Sterne liebt, die Welt darunter aber nicht verstehen kann. Denn Adam lebt in seiner eigenen Welt, hat das Asperger Syndrom, eine leichte Form von Autismus.   Du gehst nicht allein (2010) Lebensgeschichte von Temple Grandin: Sie spricht wenig, nur das Nötigste. Sie erträgt keine körperliche Nähe. Sie nimmt die Dinge um sich herum anders wahr als ihre Mitmenschen. Sie denkt in Bildern, hat ein fotografisches Gedächtnis. Temple Grandin ist Autistin.   Im Weltraum gibt es keine Gefühle (2010) Das Leben des 18-jährigen Sonderlings Simon mit Asperger-Syndrom gerät durcheinander, als sein Bruder Sam von seiner Freundin verlassen wird. Simon braucht feste Strukturen, damit er zurechtkommt. Alles muss einem bestimmten Muster folgen – immer der gleiche Tagesablauf, die gleichen Mahlzeiten, die gleichen Klamotten – in wöchentlichem Rhythmus. Das hat Sam bisher immer erledigt. Aber Sam ist über die Trennung von seiner Freundin so deprimiert, dass alles ins Wanken gerät und Simons Welt ins Chaos stürzt. Damit alles wieder normal wird, macht sich Simon auf eine Mission: eine neue Freundin für Sam zu finden. Unglücklicherweise weiß Simon nichts von der Liebe und versteht auch nichts von Gefühlen, aber er hat einen wissenschaftlich todsicheren Plan.